Zieht ein Mieter mit offenen Mietschulden ins Ausland, wird die Durchsetzung der Forderung für den Vermieter häufig erheblich schwieriger. Der Anspruch verschwindet durch den Umzug zwar nicht. Seine praktische Durchsetzung kann jedoch zusätzliche rechtliche und tatsächliche Probleme aufwerfen. Neben der offenen Mietforderung können insbesondere Fragen der internationalen Zuständigkeit, der Zustellung von Schriftstücken im Ausland sowie der späteren Vollstreckung eine Rolle spielen.
Dieser kompakte Kurz-Guide gibt Vermietern eine erste Orientierung zu typischen Problemen, die entstehen können, wenn ein ehemaliger Mieter mit offenen Forderungen ins Ausland verzogen ist.
Behandelt werden insbesondere:
Ihr Vorteil:
Der Kurz-Guide hilft Vermietern, die besonderen Schwierigkeiten einer Forderungsverfolgung gegen einen ins Ausland verzogenen Mieter frühzeitig zu erkennen und das weitere Vorgehen besser einzuschätzen.
Er bietet eine erste Orientierung zu dieser speziellen Fallgestaltung; die konkrete Durchsetzung einer Forderung im Ausland hängt insbesondere vom Einzelfall und dem betroffenen Staat ab.
